So erkennen Sie eine Rechenschwäche:

Ihr Kind wirkt auf­geweckt, nur in Mathe werden die Noten nicht besser? Darum überlegen Sie, ob es vielleicht an einer Rechenschwäche oder an einer Dyskalkulie (Rechenstörung) leidet?

 

Fast immer zeigen sich Rechenschwäche und Dyskalkulie schon in den ersten Grundschuljahren. Das Kind lernt nur sehr mühsam, wie man zusammenzählt, abzieht, malnimmt oder teilt, obwohl es genauso intelligent ist wie die Klassenkameraden.

 

Wenn ein Schüler in der Grundschule mit den vier Grundrechenarten Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division keine Probleme hatte, sind Rechenschwäche und Dyskalkulie eher unwahrscheinlich, wenn in der 6. Klasse das Bruchrechnen nicht klappt. Dann braucht Ihr Kind wohl eher klassische Nachhilfe in Mathematik.   

Checkliste

Wenn Ihr Sohn oder Ihre Tochter in der Mitte der 2. Klasse und danach einige dieser Verhaltensweisen zeigt, kann das auf eine Rechenschwäche oder eine Dyskalkulie hinweisen:  

  • Beim Vorwärtszählen werden einzelne Zahlen übersprungen, z. B. beim Zehnerübergang
  • Das korrekte Rückwärtszählen klappt nicht
  • Selbst kleine Mengen wie die Punkte auf einem Würfel werden abgezählt
  • Einer Zahl kann nicht die entsprechende Menge von Dingen zugeordnet werden: Das Kind weiß nicht, dass sieben Gummibärchen 7 Stück sind
  • Häufige Zahlendreher: Das Kind schreibt oder liest 73 statt 37
  • Das Kind hat unser Stellenwertsystem nicht verstanden:
    • Wenn Sie die Zahl 413 diktieren, wird z. B. 40013 geschrieben
    • Das Kind rechnet 34 + 3 = 64, weil es die hintere 3 mit den 3 Zehnern von 36 zusammenzählt
    • Ähnlich klingende Zahlen wie 15 und 50 werden oft verwechselt
  • Ihr Sohn oder Ihre Tochter rechnet offen oder heimlich mit den Fingern
  • Häufig verrechnet sich das Kind um 1
  • Es kann Mengen nicht einschätzen und weiß nicht, was bei einer Rechnung ungefähr heraus kommen sollte
  • Die Rechenzeichen + und – werden oft verwechselt
  • Textaufgaben und Platzhalteraufgaben (5 + ?  = 12) fallen außerordentlich schwer
  • Das Kind hat Angst vor großen Zahlen
  • Das Rechnen erfordert außerordentlich viel Zeit
  • Ihr Sohn oder Ihre Tochter kann die Uhr nicht lesen und hat Schwierigkeiten beim Umgang mit Geld

In der Checkliste finden Sie einiges, was typisch ist für die Art, wie Ihr Kind mit Zahlen umgeht? Dann sollten Sie abklären, was der Grund dafür ist.  

 

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